Schinken Imitat
Verbrauchertäuschung durch Schinken-Imitat
Kann man die Pizza beim Lieblingsitaliener jetzt noch wirklich mit Appetit essen?
Statt echtem saftigem Schinken wird in vielen Fällen Schinken-Imitat auf der Pizza oder zur Pasta serviert. Mogelschinken besteht zu weniger als 50 Prozent aus Fleisch und ansonsten unter anderem aus schnittfestem Stärke-Gel ? guten Appetit!
Die Täuschung ist so perfekt, dass der Verbraucher nichts merkt. Auch wenn geschmacklich ist an dem Imitat möglicherweise nichts auszusetzen ist handelt es sich um eine arglistige Täuschung, wenn das Imitat als echter Schinken verkauft wird.
Erst Analogkäse und jetzt auch noch Mogelschinken ? was will man den Verbrauchern noch alles unterjubeln!
Imitate sind meist schneller, einfacher und vor allem billiger herzustellen als die echten Produkte. Die Herstellung und der Vertrieb dieser Ersatzprodukte sind in Deutschland nicht verboten. Problematisch wird es aber, wenn Schinken-Imitat als Schinken auf der Speisekarte erscheint. Hier beginnt die Verbrauchertäuschung.
Zu bedenken ist aber auch, dass viele Verbraucher vor allem billige Lebensmittel wünschen und der Bezug zum Verhältnis von Preis und Qualität verlorengegangen ist.
Es helfen sicher nur schärfere Lebensmittelkontrollen, denn mit den Imitaten lassen sich gute Geschäfte machen.