Fairer Handel
Von Fairness kann keine Rede sein, wenn in der sogenannten Dritten Welt für Hungerlöhne, ja, für Löhne, bei denen man verhungern kann, unter menschenunwürdigen Bedingungen geerntet wird. Diese ohnehin Ärmsten der Armen - meist Analphabeten - haben keine andere Möglichkeit, zu ein paar wenigen Geldstücken zu kommen.
Kaffee steht schon viel zu lange ganz oben auf der schwarzen Liste unfair gehandelter Produkte. Der gewinnbringende Handel und der gleichzeitige rapide Preisverfall in Europa wurden voll und ganz auf den Rücken der Erntearbeiter ausgetragen.
Unser aller liebstes Frühstücksgetränk konnte und kann gar nicht billig genug sein, und dies verlangen Kunden in der wohlhabenden westlichen Welt, die wahrhaftig nicht jeden Cent umdrehen müssen.
1992 wurde der Verein TransFair gegründet, der Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der \"Dritten Welt\". Oberstes Ziel von TransFair ist die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen benachteiligter Erntearbeiter weltweit. TransFair handelt selbst nicht, zertifziert aber Produkte wie Kaffee und Tee.
Wir sollten alle einmal darüber nachdenken, was wir uns nicht alles leisten können; alles, ja alles ausser einem kleinen Mehrbetrag für Kaffee, Tee und Reis aus fairem Handel.
Lassen Sie uns fairer werden und Produkte kaufen, die das Fairtrade-Siegel tragen.