Analog Käse

Analog Käse Die Nahrungsmittelindustrie hat einen weiteren Schritt im Bereich der Lebensmittelimitate gemacht. Analog Käse, auch Kunstkäse genannt, wird immer häufiger in Fertigprodukten, in Bäckereien und in der Gastronomie eingesetzt. Entwickelt wurde dieses Produkt ursprünglich in den USA und kam auch bald nach Europa, da die Herstellungszeit nur ein Bruchteil der eines echten Käses entspricht und sich somit die Produktionskosten im Vergleich um beinahe 40% reduzieren lassen, was hohe Einsparungen möglich macht. Bei diesem industriell hergestellten Analog Käse werden die Milchfette durch Pflanzenfette und oftmals auch das Milcheiweiß durch anderes Eiweiß ersetzt. Weitere Inhaltsstoffe sind Wasser, Stärke, Farb- und Aromastoffe und Geschmacksverstärker, die dem künstlich hergestellten Käse das Aussehen, die Konsistenz und den Geschmack eines Goudas, Emmentalers oder Schafskäses geben. So besteht ein Analog Käse nur noch zu einem Bruchteil oder sogar gar nicht aus Milchanteilen. Eine gesundheitliche Gefahr besteht beim Genuss des Kunstkäses nicht, doch besteht keine deutliche Kennzeichnungspflicht. Die Produzenten sind nur dazu verpflichtet, die Inhaltsstoffe in der Zutatenliste des Produkts aufzuführen und da Analog Käse oftmals in Verbindung mit echtem Käseverwendet wird, wird nur der aufmerksame und informierte Verbraucher bemerken, dass er im Begriff ist, künstlichen Käse zu verzehren.

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