Schwarze Oliven

Vorsicht bei schwarzen Oliven Viele Verbraucher meinen zu wissen, was sie im Supermarkt oder anderswo kaufen. Das ist, aber leider nicht immer so. Ein gutes Beispiel für so etwas sind, die schwarzen Oliven. Kaum jemand weiß, daß schwarze Oliven, sehr lange reifen müssen, um schwarz zu werden. Und wenn sie dann wirklich schwarz sind, sind sie meist schon so überreif und weich, daß sie mit einer Maschine gar nicht mehr zu entkernen sind. Würde man dies versuchen, wären von den Oliven wohl nur noch Mus übrig. Daher ist die Nahrungsmittelindustrie darauf gekommen, Oliven künstlich zu schwärzen. Um die herkömmlich grünen Oliven schwarz zu bekommen, werden Eisensalze benutzt. Diese werden aus Milchsäure gewonnen. Zwar sind diese Eisensalze nicht schädlich und beeinträchtigen den Geschmack der schwarzen Olive nicht, aber trotzdem weiß so etwas, kaum ein Verbraucher. Also vorsicht bei schwarzen Oliven, am besten immer das Etikett vorm Kauf lesen. Denn dort muß es geschrieben stehen, ob die Oliven künstlich bearbeitet wurden. Oder aber schwarze Oliven mit Kern kaufen. Diese sind dann zwar meist schon leicht matschig und haben nicht mehr soviel Biss, aber dafür kann man sich sicher sein, daß am Baum gereift sind und eine natürliche Schwärze besitzen. Also, vorsicht bei schwarzen Oliven. Man kauft nicht immer das, was man glaubt zu kaufen.

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